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Brennender Hahnenfuß (Ranunculus flammula)

(Ranunculus flammula)

Brennender Hahnenfuß (Ranunculus flammula)
Foto: Leo/fokus-natur.de

Der Brennende Hahnenfuß ist Mitglied der Pflanzenfamilie der Hahnenfußgewächse. Er zeichnet sich durch die für die Gattung Hahnenfuß typischen leuchtend gelben Blüten aus, die von Mai bis September blühen. Die sommergrüne Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 5 bis 50 cm und zählt zu den krautigen Pflanzen. Die am wellig gebogenen, kahlen bis leicht behaarten Stängel sitzenden länglichen, ungeteilten Blätter unterscheiden sich von den meist fiederteiligen anderer Hahnenfuß-Arten. Die fünf gelb glänzenden Blütenblätter der gestielten Blüte dienen als Nektar- und Pollenquelle für bestäubende Insekten wie Schwebfliegen, Bienen und Falter. Die kalkmeidende Pflanze ist an nassen und wechselnassen Standorten wie Sümpfen, Nasswiesen, Quellen, sowie Gräben und Ufern zu finden. Eine Besonderheit dieser Art ist, dass sie sowohl in einer Landform als auch, je nach Wasserstand, in einer Schwimmform und einer untergetauchten Wasserform vorkommt. Die jeweilige Form ist dabei nicht genetisch festgelegt, sondern geht auf eine morphologische Anpassung an die Bedingungen, wie z.B. Reduktion der Blätter und Verkümmerung der Blüten bei der Wasserform, zurück. Ihren Namen erhält die Pflanzen durch ihren Pflanzensaft, welcher zu Rötungen, Bläschen und Blasenbildung führen kann. Während die Pflanze im frischen Zustand giftig ist, ist sie in getrockneter Form unbedenklich.

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