Der vorwiegend auf frischen bis nassen, extensiv genutzten Wiesen, Magerrasen und Halbtrockenrasen vorkommende Kleine Klappertopf gehört zur Familie der Braunwurzgewächse. Als Halbschmarotzer nutzt der Klappertopf seine gegenständigen, länglich und nach vorne zugespitzten gezähnten Blättern für die Photosynthese, bezieht jedoch bestimmte Nährstoffe aus anderen Pflanzen. Dazu werden beim Wurzelkontakt mit einer Wirtspflanze, zum Beispiel dem Gewöhnlichen Hornklee oder Gräsern, Haustorien (Saugorgane zur Stoffaufnahme) ausgebildet. Im Volksmund wird der Klappertopf regional auch als „Milchdieb“ bezeichnet. Die 10-50 cm hohe Pflanze trägt an ihrem Stängel bis zu 12 gelbe Blütenblätter, die wie auch die grün bis rötlich-braunen Kelchblätter seitlich leicht platt gedrückt erscheinen. Der Nektarhaltige Klappertopf erhält seinen Namen durch das Klappern der reifen Samen beim Schütteln der Pflanze.
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