Das Kleine Mädesüß ist eine elegante Wildstaude mit filigranen Blättern und lockeren Blütenständen aus zahlreichen cremeweißen Einzelblüten. Von Mai bis Juli verströmen die Blüten einen zarten Duft und locken zahlreiche Insekten an. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 20 bis 60 cm und besiedelt vor allem sonnige Trockenrasen, lichte Hänge und kalkreiche Wiesen.
Während sein naher Verwandter, das Echte Mädesüß, feuchte Standorte bevorzugt, fühlt sich das Kleine Mädesüß auf trockenen Böden wohl. Deshalb gehört es zu den typischen Pflanzen der Zechstein- und Gipskarstlandschaft, wo es auf offenen, sonnigen Flächen gedeiht.
Eine Besonderheit der Art sind ihre knollenartig verdickten Wurzeln. Sie dienen als Speicher für Wasser und Nährstoffe und helfen der Pflanze, auch längere Trockenphasen zu überstehen. Diese Anpassung ermöglicht es dem Kleinen Mädesüß, auf den trockenen und oft nährstoffarmen Standorten der Gipskarstlandschaft erfolgreich zu wachsen.






