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Mopsfledermaus

Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus)
Fotograf: Christian Giese

Die Mopsfledermaus ist eine kleine, aber markante Fledermausart, erkennbar an den breiten, nach vorne geneigten Ohren, die in der Mitte zusammenlaufen und ihr das mopsartige Gesicht verleihen. Mit einer Flügelspannweite von rund 27 cm und einem Gewicht von acht bis zwölf Gramm bewohnt sie vor allem alte Laubwälder, wo sie tagsüber in Baumspalten, hinter loser Rinde oder in Dachstühlen ruht. Nachts jagt sie leise vor den Kronen nach Nachtfaltern, auf die sie spezialisiert ist. Im Frühsommer bilden die Weibchen kleine Wochenstuben und ziehen dort jeweils ein Jungtier auf. Während des Winters hält die Art in kühlen, feuchten Höhlen oder Kellern Ruheschlaf. Verlust alter Bäume, Pestizide und Lichtverschmutzung verringern Nahrung und Quartiere, weshalb die Mopsfledermaus europaweit stark gefährdet und streng geschützt ist.

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