Der Rot-Klee ist in der Blütezeit von Juni bis September gut an seinen purpurroten bis rosafarbenen Blütenständen zu erkennen. Die kugeligen bis eiförmigen Blütenköpfe erreichen eine Größe von 2-3 cm, bestehen aus vielen kleine Blüten und werden meist von den obersten Stängelblättern leicht umhüllt. Die Blätter haben die klee-typische, 3-teilig gefiederte Form, wobei die Teilblättchen eiförmig bis elliptisch und an der Blattunterseite behaart sind. Der Rot-Klee hat einen aufsteigend oder aufrechten Stängel, der kahl bis dicht behaart ist. Die 15-50 cm groß werdende Pflanze wächst auf frischen bis feuchten, nährstoff- und basenreichen Lehm- und Tonböden, wie z.B. Wiesen, Weiden, Halbtrockenrasen, Trockenwaldsäume, Waldränder und Straßenböschungen. Durch seinen Nektar bietet der insektenbestäubte Rot-Klee eine gute Futterquelle, vor allem für langrüsselige Hummeln, aber auch eine Vielzahl von Schmetterlingen. Darüber hinaus trägt die für Weidetiere hochwertige Futterpflanze durch ihr tiefgreifendes Wurzelsystem und der Symbiose mit stickstoffbindenden Bakterien zur Bodenverbesserung bei. Eine Unterscheidung vom Weiß-Klee (Trifolium repens) ist durch die etwas herzförmigen und kahlen Teilblättchen des Weißklees möglich, aber auch durch die Ausläufer, welche der Rot-Klee nicht bildet.
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