Die Tauben-Skabiose aus der Familie der Geißblattgewächse besitzt von Juli bis September körbchenförmige Blütenstände mit vielen Teilblütenständen aus bläulich-lilafarbenen bis violetten Blüten. Die matt-grünen, gegenständigen Blätter sind am Rand und an den Blattnerven beharrt und lassen sich in untere und obere Laubblätter einteilen. Die unteren Blätter sind ungeteilt, eiförmig und nur am Rand gekerbt, während die oberen Laubblätter 1- bis 2-fach gefiedert sind. Die 20-80 cm groß wachsende Pflanze wird von einer Vielzahl an Insekten bestäubt, wächst auf Trocken- bis Halbtrockenrasen, mäßig trockenen bis wechseltrockenen Böden und ist generell eher auf trockenen als auf frischen, feuchten Böden vorkommend. Der erste archäologische Fund stammt aus dem ersten bis dritten Jahrhundert, was die Tauben-Skabiose zu einer in Deutschland ursprünglichen Pflanze macht. Ihr Name rührt daher, dass ihre Blütenfarbe an das Gefieder einiger Taubenarten erinnert.
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