Das Wald-Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler und besitzt, anders als die meisten Korbblütler, nur Zungenblüten. Diese gelben Blütenblätter haben fünf kleine Zipfel am äußeren Rand. Der Blütenstand ist eine Rispe, welche sich aus 2-10 körbchenförmigen Einzelblütenständen zusammensetzt. Die rosettenartigen Grundblätter sind lanzettlich bis länglich eiförmig, am Grund gestutzt sowie behaart und sind am unteren Blattrand stärker gezähnt als am oberen. Am behaarten und verzweigten Stängel befinden sich maximal 1-2 kleine Stängelblätter. Die Pflanze wächst in frischen bis mäßig trockenen Laub- und Nadelwäldern und Säumen, Waldschlägen, Fels-, Mauer- und Geröllfluren. Die von Mai bis August blühende und insektenbestäubte Art besitzt einen gelblich bis orangenen Milchsaft und lässt sich durch den kahlen, glänzenden, blattlosen und hohlen Stängel vom Gewöhnlichen Löwenzahn (Taraxacum spec.) unterscheiden. Ihren Namen haben die Habichtskräuter aufgrund einer Sage, nach welcher Habichte ihre Sehkraft am Milchsaft dieser Pflanzen schärfen.
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