Naturschatz Gipskarstlandschaft Südharz – Weidelandverbund & Biodiversität erleben
ist ein Projekt zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Gipskarstregion Niedersachsens. Es wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt im Förderschwerpunkt Hotspots der biologischen Vielfalt gefördert.
Das Hotspot-Projektgebiet umfasst den niedersächsischen Teil des Hotspots der biologischen Vielfalt Nr. 18 „Südharzer Zechsteingürtel, Kyffhäuser und Hainleite“.
Es nimmt mit einer Fläche von ca. 25.000 ha fast vollständig das Harzvorland im ehemaligen Landkreis Osterode am Harz (heute Landkreis Göttingen) ein.
Die Lage zwischen dem höher gelegenen Oberharz und dem ländlich besiedelten Harzvorland ist für die Entwicklung der Raum- und Siedlungsstruktur der Südharzer Gipskarstregion mit seinem typischen „grünen Karst“ prägend.
Träger des Hotspot-Projektes ist der Landschaftspflegeverband Landkreis Göttingen e.V.

Projektgebiet
25.000 ha

Besonderheiten
Geologie
Der Südharzer Zechsteingürtel ist das größte und bedeutendste Gipskarstgebiet Mitteleuropas. Auf einer Länge von ca. 100 km und einer Breite von bis zu 7 km erstreckt er sich von Osterode am Harz in Südniedersachsen über den Landkreis Nordhausen in Thüringen bis nach Sangerhausen in Sachsen-Anhalt.
Lebensräume
Zahlreiche karsttypische Lebensraumtypen, zum Beispiel artenreiche Pionier- und Trockenrasen, magere Flachland-Mähwiesen, Kalk- und Gipsfelsen mit Felsfluren und Gips-Schutthalden, natürliche Höhlen und Buchenwälder sind Heimat vieler seltener, mitunter hoch spezialisierter und streng geschützter Pflanzen- und Tierarten.
Projektziele
Das Hotspot-Projekt „Naturschatz Gipskarstlandschaft Südharz – Weidelandverbund & Biodiversität erleben“ (kurz „Naturschatz Gipskarst“) dient der Förderung und dem langfristigen Erhalt der biologischen Vielfalt im niedersächsischen Teil der Gipskarstlandschaft Südharz. Das Projektteam arbeitet dabei eng mit verschiedenen regionalen Akteur:innen zusammen, ist beratend tätig und setzt verschiedene Naturschutzmaßnahmen um.
Die Ziele des Projektes sind:
Förderung
Förderzeitraum: November 2023 bis Oktober 2029
Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU), den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie den Landkreis Göttingen und die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung.










































































